PRC 09 FAI – Ribeirinha

Dieser Rundweg durch die Gemeinde Ribeirinha führt teilweise durch das Naturschutzgebiet Lomba Grande und den Graben Pedro Miguel, eine der wichtigsten geologischen Stätten des Archipels. Der Vulkankomplex von Ribeirinha ist mit einem Alter von ca. 800.000 Jahren der älteste Teil der Insel.

Die Wanderung beginnt im Zentrum von Ribeirinha, einem Ort, der durch das Erdbeben von 1998 stark zerstört wurde, wie die Ruinen der 1934 erbauten Kirche São Mateus zeigen. Folgen Sie der Küste bis zum Hafen Boca da Ribeira, einem ehemaligen Fischereihafen, der heute über Freizeiteinrichtungen wie eine Badestelle und einen Picknickplatz verfügt. Weiter geht es durch den Wald zwischen Exemplaren der Sicheltanne (Cryptomeria japonica) und endemischer Vegetation wie dem Kleinblättrigen Wacholder (Juniperus brevifolia) und der Baumheide (Erica azorica). Der Weg führt zum Leuchtturm von Ribeirinha (eingeweiht 1919), der ebenfalls vom Erdbeben von 1998 betroffen wurde.

Weiter geht es durch den Wald bis zum Aussichtspunkt von Ribeirinha und, nachdem man die Straße überquert hat, durch das Dorf Espalhafatos. Hier kann man einen kurzen Abstecher zur Kirche St. Matthäus machen. Zurück auf dem Weg folgt man einem Feldweg, der durch Felder und Wiesen führt, bis man auf eine Asphaltstraße trifft, auf die man nach links abbiegt. Etwas weiter kann man einen Abstecher nach rechts zum Aussichtspunkt Pedras Negras machen und dann wieder auf die Straße zurückkehren.

Von hier aus führt der Weg bergab durch das Naturschutzgebiet Lomba Grande. Hier besteht die Möglichkeit, auf die Wanderwege PR 07 FAI – Caminhos Velhos und GR 01 FAI – Costa A Costa zu wechseln. Man geht bergab, den Wald rechts liegen lassend, bis man auf die Regionalstraße trifft, der man nach links folgt, wobei man auf den Verkehr achten muss.

Im Ortskern angekommen, sollte man es nicht versäumen, die Ruinen der Kirche São Mateus zu besichtigen und mehr über diesen wichtigen Ort in der Geschichte Faials zu erfahren.

Länge: 8,3 km
Dauer: 2,5 h
Schwierigkeitsgrad: leicht


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Quelle: visitazores

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