Diese kleine Rundwanderung beginnt in der Nähe der Speicherseen oberhalb von Altares im Hochland.
Landschaftlich bietet er einen ständigen Wechsel der Szenerie zwischen Alleen aus japanischen Zedern (Cryptomeria japonica), kargen Hochweiden, Pfaden, die sich durch Wirtschaftswälder schlängeln, und Flecken natürlicher Vegetation. Vom Aussichtspunkt, der sich auf dem höchsten Punkt der Wanderroute (650 m) befindet, hat man einen hervorragenden Panoramablick über den Norden der Insel, insbesondere auf die Picos Vermelhos und die Serra do Narião.
Das Highlight dieser Route ist der Lagoa do Cerro, ein Feuchtgebiet von großem landschaftlichem und biologischem Interesse. Es eignet sich hervorragend zur Vogelbeobachtung und verfügt sogar über die entsprechende Infrastruktur. Feuchtgebiete spielen auf verschiedenen Ebenen eine wichtige Rolle, beispielsweise bei der Hochwasserkontrolle, der Grundwasserneubildung, der Regulierung des Wasserkreislaufs, der Produktion von Biomasse, der Nährstoffspeicherung und der Eindämmung des Klimawandels.
In Bezug auf das Naturerbe durchquert der Wanderweg zwei Schutzgebiete des Naturparks Terceira: ein Schutzgebiet zur Bewirtschaftung von Lebensräumen oder Arten des Zentralplateaus und der Nordwestküste sowie ein Naturschutzgebiet, die Serra de Santa Bárbara und die Mistérios Negros. Hervorzuheben sind Exemplare der natürlichen Flora wie die Brombeere (Rubus hochstetterorum), die Waldzeder (Juniperus brevifolia), das Heidekraut (Erica azorica), das Torfmoos (Sphagnum sp.), Prunus azorica, Ilex azorica und der seltene Wasserfarn (Isoetes azorica).
Da der Wanderweg größtenteils in Höhenlagen über 500 Metern verläuft, ist es ratsam, ihn bei gutem Wetter und guter Sicht zu begehen. Aufgrund der rutschigen Bodenverhältnisse wird außerdem empfohlen, geeignete Kleidung und Schuhe zu tragen.
Länge: 6,4 km
Dauer: 2,5 h
Schwierigkeitsgrad: einfach
Quelle: visitazores
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